Lothar´s Homepage

           



Dies ist eine Selbstdarstellung von Ingeborg und Lothar Anschütz

vom 25.06.2004

 
Ingeborg und Lothar Anschütz sind beide 1937 geboren.
Von 1951 bis 1954 lernte Lothar den Beruf als Koch und Ingeborg den Beruf als Frisöse. Lothar arbeitete als Küchenleiter in mehreren Hotel und Gaststätten, machte sein Lehrausbilder,1960 seinen Küchenmeister und 1963 seinen Fachschulabschluss im Hotel- und Gaststättenwesen. Ingeborg Anschütz wechselte 1956 in die Gastronomie.1956 heiraten sie und bekamen 3 Töchter (Viola, Andrea und Silke ) im Laufe der Jahre.
1969 starb der Vater vom Lothar. Ingeborg und Lothar übernahmen das elterliche Geschäft, welches zum Zeitpunkt der Übernahme genau 50 m2 groß war.
Sie machten 17 Jahre lang keinen Urlaub, steckten das verdiente Geld in den
weiteren Ausbau ihrer kleinen Gaststätte, die bis 1990 zu einem einträglichem
Geschäft von ca. 600 m2 Größe entwickelte. 1990 wurde der erste ERP-Kredit von
60.000.- DM benötigt um neue Heizsysteme zu installieren ,die Elektroanlage wurde erneuert und neue Küchengeräte angeschafft. Eigendlich wollten sie nach der Wende ein 60 Betten-Hotel bauen,aber es wurde Ihnen von städischer Seite zu viele Steine in den Weg geräumt. Bundeskanzler Kohl setzte sich für sie ein. Aber da war es schon zu spät für ein Hotel. Der Kampf dauerte 4 Jahre. Alles hatte sich verändert. Die Bankem gaben uns keine Kredite, wir waren schon zu alt. Der Zug war abgefahren.
Beide, 57 Jahre alt ,wollten es dennoch wissen und erneuerten von Grund auf
für 560.000.- DM das gesamte Geschäft einschließlich Parkplätze, neue Toiletten,
90 m2 Restaurant-Wintergarten, neue Küche, neuer Biergarten, neue Terrasse und vieles mehr.
Beide sind jetzt 67 Jahre alt und wollen die Rente noch erleben.
Gesundheitliche Probleme, beide Diabetes, Ingeborg schlecht auf den Beinen, Lothar
Herzprobleme, Bypassoperation haben uns viel zu schaffen gemacht, sodass
unsere Gesundheit in den letzten Jahren im Vordergrund stand und das Geschäftliche
in den Hintergrund verdrängt wurde.
Auch aus diesem Grund möchten wir unser Geschäft gerne einem Jüngeren geben.






Mein Neffe Robert (verstorben) hat im Jahre 2004 , über einen Kredit der Rennsteigsparkasse Suhl und von uns über eine Hypothek, die Gaststätte "Krinitzenstube" käuflich erworben.Schon 2 Jahre später konnte er die Gaststätte nicht mehr weiter führen. Es waren selbstherbeigeführte Krankheitssyntome, die ein weiteres Arbeiten unmöglich machten.

Eine Zwangsversteigerung wurde eingeleitet.Zu einem 2.Termin kam es am 05.08.2009 im Gerichtgebäude Suhl in der Hölderlinstr. 1

Die Krinitzenstube wurde von Herrn M.R. aus Suhl Goldlauter  am 5.August 2009, ersteigert. 


Erfreuliches aus Suhl

Zu einem Klassentreffen waren wir in Suhl und auch in unserem Garten.  Wir konnten uns überzeugen, das in der Krinitzenstube emsiges Treiben herrscht. Es wird an allen Ecken viel gebaut. 2013 soll es wieder für die Besucher geöffnet werden. Wer sich selbst davon überzeugen will, sollte mal zur Krinitzenstube hochwandern. Im Speisenkartenkasten

sind die Baupläne ausgestellt. Ein Blick über den Gartenzaun verheißt Gutes.

15.09.2012