Lothar´s Homepage

 Aufgang und Untergang meines Hobby´s

Günter Dührkop und Olga Duchacova

Im Febr.1981 am  Biertisch kam das Gespräch auf einen Swimmingpool. Es wäre idial bei uns, zumal Platz und eine eigene Quelle vorhanden war. Also wurde ein Bagger bestellt und eine Grube von 6 x 12 m. ausgebaggert. Nun lag die Erde so rum. Zuerst formte ich ein paar kleine Erdhügel,kaufte in den spärlichen Gartengeschäften Pflanzen und setzte alles darauf. Mittlerweile war der Swimmingpool fertig, sah gut aus, aber die Erdhügel sahen trostlos aus. Die großen Pflanzen zurdrückten die kleinen und somit war die Idee geboren,nur kleine Pflanzen auf diese Hügel zu setzen. Woher kamen die Pflanzen, der Samen, die Bücher und alles andere ?

      

Saxifragen                             Kalkrasenpflanzen

Von Günter und von Olga bekam ich die schönsten Pflanzen, die besten Ratschläge, den ausgesuchtesten Samen, sehr viele Pflanzenbücher und gute Rezepte.

Woher kamen die vielen unterschiedlichen Steine ?

Wenn wir unterwegs waren,hing am 600 Trabant immer unser kleiner Hänger.Steine wurden überall aufgeladen,wo es möglich war und erlaubt.Wenn wir zu Günter nach Lauscha fuhren, kam wir auf der Rückfahrt an Steinbrüchen und Äckern vorbei,wo uns Urgestein, Kalksteine und auch Schiefer heran winkten.

         

Auf rund 800 m2 baute ich mein Alpinum in den Jahren 1981 bis 1984 auf. Diese Aufnahmen entstanden 1982. Im vorderen Bereich Kalktuff, Silikatschutt und Schiefer. Im hinteren Bereich, Schneetälchen, Flachmoor, Urgestein und Kalkrasen.

Wie ich bei einem Ausflug nach Jena, zu einem geschlossenen Kalkstein-Steinbruch, bald zu einem Stein-Dieb geworden wäre, erzähle ich das nächste Mal. 

Mittwoch,den 16.09.2009 

Ein Brief an den VEB Betrieb Jenaer Glaswerk in Jena Herrn A.B.

Datum: 29.11.1983        

Von Alpinumsfreunde bin ich auf den Kalktuff-Steinbruch in Jena hingewiesen worden. Nun habe ich mir erlaubt, diesen Steinbruch vor kurzem mit meinem „Trabant“ einen Besuch abzustarten.

Verbotsschilder wiesen mich darauf hin, dass ich verbotene Wege fuhr.

Zur Einfahrt zum Steinbruch – eine Barriere. Da ich an meinem „Trabant “ zufällig einen Hänger hatte, der unter dem Schlagbaum hindurch passte, schob ich diesen mit meiner Frau mit erheblicher Kraftanwendung – beim erstgefallenen Schnee – bis zum Steinbruch.

Da nun auch noch die Steine unter einer 15 cm hohen Schneedecke verborgen lagen, war die Suche doppelt schwer. Aber Strafe muß wohl sein. Trotzdem war der Hänger nach gut einer Stunde ¾ voll. Nun ging das Geschiebe wieder los, denn immerhin waren 200 m zu bewältigen.

Am kleinen Steg ging der Hänger ohne uns ab. Nach etwa einer Stunde

hatten wir den Hänger wieder frei gelegt und er konnte am „Trabant“ eingehängt werden.

Nun endlich ging es auf den Heimweg, dachten wir.

Schweißüberströmt kamen wir allerdings nur 200 Meter. Ein Verantwortlicher in Forstuniform empfing uns.

Hier bekam ich, die nichterwünschte Abkühlung, dann Ihren Betrieb und

Ihren Namen heraus........................

Ein paar Wochen später öffnete sich der Schlagbaum für einen LKW mit Hänger. Stammgäste und Freunde füllten mit mir das Gespann mit ca. 20 to.

Kalkgestein für die vielen Kalkhungrigen Pflanzen auf meiner Anlage.